Der Malerweg – ein Streifzug durch die Sächsische Schweiz

Der Malerweg, einer der schönsten Wanderwege im Osten Deutschlands, wenn nicht gar der Schönste. So wurde es angepriesen und so folgte ich dem Schrei nach Pirna, östlich von Dresden. Morgens mit dem Zug direkt nach Dresden und mit der Bahn weiter nach Pirna. Umsteigen in den Bus nach Liebethal und auf zum Einstieg in den Malerweg. Der Malerweg ist ein Rundweg von mia.: 125 km, den es regulär in 8 Etappen zu bewältigen gilt. Neben schönen  Wanderungen über Felder und durch Felsklüfte bietet sich ein wunderbares Panorama der Elbe, die von hier nach Dresden fliesst. Ich bin gespannt, was mich in den folgenden 8 Tage erwartet.

Folgt mir auf einer kleinen Reise durch die Sächsische Schweiz von Pirna über den Malerweg zurück nach Pirna.

Der erste Tag, Sachen sind gepackt und der Rucksack wiegt schwer, bestimmt hab ich wieder einige Kilos zu viel dabei, die ich gar nicht brauche. Gefühlt sind es ca.: 12-13 KG, denn eine Waage habe ich nicht und kann daher auch nicht das Realgewicht messen. Egal, es muss g

ehen und so schlimm wird es ja schliesslich nicht werden, der Reiseführer spricht von ein paar roten Etappen und ein paar schwarzen Etappen. Ach wird schon nicht so schlimm werden, schliesslich sind wir in der sächsischen Schweiz ja nicht im Hochgebirge … nein das sind wir nicht, aber ich werde noch lernen was es heisst auf einer 20KM schwarzen Etappe zu wandern … nur das wusste ich am ersten Tag noch nicht.

Blick vom südl. Elbufer

Voller Tatendrang ging es morgens um 06.00 Uhr zum Bahnhof, der Zug fuhr um 06.30 Uhr Richtung Dresden ab. Der Zug übersichtlich gefüllt (es war schliesslich Sonntag), bequemer Platz, Musik, eingeschlafen – alles prima. Kurz umsteigen in Dresden um die Mittagszeit, kleinen Happen Thaifood am Bahnhof gekauft und noch mal das Wetter checken. Die Voraussetzungen sehen ganz gut aus, wenn auch am heutigen Tag in Deutschland Unwetter tobten, die nun doch auch östlich von Dresden eintreffen. Der Himmel wolkenverhangen, teilweise dunkel. Im Nahverkehrszug nach Pirna dann erster Regen, Blitze und Donner – toll, denke ich und schaue auf das Regenradar. Tiefdunkle Wolken, mitten im Gewitter erreiche ich Pirna … jetzt laufen – skeptisch aber – nee besser nicht … ich entscheide mich nach Wehlen  – dem ersten Übernachtungsstopp nach dem Einstieg in Liebethal auszusteigen und die erste Etappe zu streichen – toller Beginn, aber ‚Safty first‘ …

In Wehlen ausgestiegen, regnet es noch, der Himmel wolkenverhangen und schnurstracks geht es zum Hostel Hoselt Schützenhaus / Kunsthaus am Malerweg, dann kommt das Unwetter auch hier an und entleert sich mächtig. Tja, wohl besser so, also lese ich mich in den Malerweg ein. Für das Abendessen gehts erst mal runter ins Dorf. Ich entscheide mich nochmal über die Elbe überzusetzen, denn auf der anderen Seite ist der Ausblick schöner und es waren einige schöne Restaurants dort. Die Entscheidung fällt für das Gasthaus Bauernhäusl Bewertung auf Tripadvisor.

Beim Blick in die Speisekarte traute ich meinen Augen nicht, denn hier gab es sächsischen Sauerbraten und sogar Rinderzunge mit Spargel. Ich entschied mich für die Zunge, denn die bekommt man zuhause nirgendwo mehr, dabei ist es eine Spezialität und ganz tolles Fleisch …

mehr über die Tage auf Malerweg auf meinem Trekkingblog

http://www.BergDuft.com

 

 

 

 

 

 

 

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s