die Airfrytechnologie …

… oder der Weg zu richtig leckeren Pommes zuhause ohne Fritteuse,

Vor Kurzem kam mir die Airfry-Technologie über den Weg gelaufen .. aus diesem Grund musste ich der Technologie einmal auf den Grund gehen. Die Geräte – Philips scheint hier neben DeLonghi Marktführer zu sein – bewegen sich im Anschaffungspreis ab 129 Euro bis 350 Euro. Sie ersetzen vollwertig den Backofen für Pommes Frites, Fingerfood, Muffins, Brot und Gegrilltem.

Gerade für Pommes ist der Airfryer vorgesehen, denn Fritteusen haben den negativen Beigeschmack, dass das Frittieröl/-fett starke Geruchsentwicklung im Eigenheim verursacht und frittieren auf dem Balkon im Winter ist denkbar uncool.

Pommes in meinem Backofen haben nicht so recht funktioniert. Das lag weder am Backofen noch an den Pommes. Vielmehr war ich zu faul die Pommes Frites umzudrehen da der Garraum meines Backofens sehr klein ist, so dass ich mich immer verbrannte. Mal waren die Fritten entweder labberig (weil ich Hunger hatte und die Pommes zu früh rausnahm) oder sie waren sehr knusprig (naja – warum könnt Ihr Euch denken … 🙂

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Privat habe ich daher in der Vergangenheit zuhause so gut wie keine Pommes Frites gemacht, ich fand die aus der Fritteuse schmeckten einfach besser und daher ass ich sie immer auswärts.

Doch das Airfry-System macht hier eine kleine Kehrtwendung … denn Pommes kann man hier bestens zubereiten, ohne das man sich beim Wenden der Pommes die Finger verbrennt oder dass die Küche oder der ganze Haushalt störend nach Frittierfett riecht. Eine leichte Geruchsentwicklung bleibt nicht aus, aber die ist wirklich annehmbar. Dafür verzichtet man bei der Zubereitung auf die Öl oder Fettbeigabe und frittiert mit heisser Luft. Damit das Produkt trotzdem geröstet wird, greift die Technologie bei den Pommes auf das noch enthaltene Frittierfett zurück, welches sich noch in dem gefrorenen Produkt befindet. Die heisse Luft erhitzt dieses Fett und führt den Vorfrittiervorgang im Airfryer fort. Das Ergebnis – 80 % weniger Fett im Endprodukt, keine Frittierölentsorgung und weniger Geruchsentwicklung. Zudem schont es den Geldbeutel – und das haben die meisten ja am liebsten 😉

ich habe das Gerät nun leihweise bei mir zuhause stehen und mache nun mal meine Erfahrung damit … Mein Versuch war als erstes mit den Golden Longs Frites von McCain. Gute Bräunung, kleine Teile waren recht knackig, aber ich muss zugeben, dass ich den Airfryer nicht die 3 Minuten auf 180 °C vorgeheizt habe, sondern einfach 15 min. bei 180°C die Pommes in das Gerät packte. und dafür war das Ergebnis schon klasse. Das Schöne an dem Philips Airfryer ist, dass man während der Zubereitung die Schublade herausnehmen kann, einmal schütteln und dann die Schublade wieder einschieben – schon ist alles einmal umgewühlt. 

Bei den Chicken Wings (ebenfalls von McCain) war das Ergebnis ebenso sehr gut. 15-18 min im Airfryer bei 180 °C. Auch die klassisch holländischen Frikandel habe ich bei 175°C für 15 min darin zubereitet. Allerdings wird sie aussen ein wenig trocken, da sie über zu wenig ölgehalt verfügt. Da allerdings Sauce drüberkommt ist das weniger schlimm. Sie wird einfach tiefgefroren in den Garraum gegeben und los gehts … 

Ausstehend sind noch einige Fingerfood Produkte und Country Wedges, die Bistro Style Frites sowie Chef Frites von McCain. Hier werde ich berichten, wie meine Testversuche ausgegangen sind. Bisher bin ich sehr überzeugt. Ein wirklich sinnvolles Gerät, einfach zu reinigen. Ich denke ich werde meiner Küche dieses Gerät gönnen und schaue mich mal um, was aktuell auf dem Markt verfügbar ist. Getestet habe ich ein älteres Gerät, der Philips Viva HD9220/20 für 129 Euro. Das Fassungsvermögen sind 800 Gramm.

Zur Philips Homepage: https://www.philips.de/c-m-ho/kochen/airfryer-topic

Zur McCain Homepage: www.mccain.de

 

 

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